Einbeziehung der privaten Krankenvollversicherung in den Risikostrukturausgleich der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland : Abschätzung der quantitativen Auswirkungen
Markus Lüngen, Björn Stollenwerk; Andreas Gerber; Karl W. Lauterbach
Die Einbeziehung der privaten Krankenversicherung (PKV) in den Risikostrukturausgleich (RSA) der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird häufig diskutiert. In der vorliegenden Studie wird anhand einer quantitativen Analyse unter Verwendung der Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) abgeschätzt, welche Transfersumme aus dem System der PKV in das System der GKV fließen würden, wenn ein übergreifender RSA eingerichtet würde. Die Summe läge bei 9,9 Mrd. Euro pro Jahr unter Annahme der Beitragsbemessungsgrenze des Jahres 2006. Einbezogen wurden dabei nur die Unterschiede auf der Einnahmenseite des RSA. Einschränkend muss gesehen werden, dass unklar bleibt, welche Krankenversicherungsunternehmen be- oder entlastet würden und über welches Verfahren die Transfersumme aufgebracht werden könnte. - Analyse von Gesundheitsmärkten ; Gesundheitspolitik ; Regulierung ; Krankenversicherung
| Year of publication: |
2007
|
|---|---|
| Authors: | Lüngen, Markus ; Stollenwerk, Björn ; Gerber, Andreas ; Lauterbach, Karl W. |
| Published in: |
German Risk and Insurance Review : GRIR ; das e-Journal für Versicherungswissenschaften und Risikomanagement. - Köln, ISSN 1860-5400, ZDB-ID 21806901. - Vol. 3.2007, p. 45-57
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