Methoden zur Treibhausgasbilanzierung von Produkten in der Automobilindustrie : Begleitforschung zur Unterstützung der Ad-hoc-Gruppe "Dekarbonisierung der automobilen Wertschöpfungsketten" des Expertenkreises "Transformation der Automobilwirtschaft" (ETA) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz : Abschlussbericht
von Jörn Sünkel, Marina Kemper, Juliane Mundt (HIR Hamburg Institut Research gGmbH, Hamburg), Janett Nassen, Christian Jonas (Horváth & Partner GmbH, München) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Redaktion: Fachgebiet III 2.8 Dekarbonisierung in der Industrie - Julia Wagner, Dr. Petra Augustin
Vor dem Hintergrund der notwendigen Dekarbonisierung der Industrie wird der Product Carbon Footprint (PCF) für Unternehmen immer relevanter, vor allem in internationalen Lieferketten, wie sie bspw. in der Automobilwirtschaft vorherrschen. Dabei wirken insbesondere zwei Faktoren: regulatorische Rahmenbedingungen und eine steigende Marktnachfrage nach emissionsarmen Produkten. In diesem Umfeld wächst der Bedarf nach einer möglichst globalen Harmonisierung der anzuwendenden Bilanzierungsmethoden, die branchenübergreifend Vergleichbarkeit und gleiche Wettbewerbsbedingungen fördern. Im Rahmen der Begleitforschung des UBA für die Ad-hoc-Gruppe "Dekarbonisierung der automobilen Wertschöpfungsketten" des Expertenkreises "Transformation der Automobilwirtschaft" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) wurden ausgewählte Standards zur PCF-Erstellung analysiert. Diese Analyse zeigte, dass große methodische Differenzen vor allem in den Bereichen Energie, Attribution in der Lieferkette und Allokation sowie Recycling als spezielles Allokationsproblem bestehen. Zur Harmonisierung dieser Methodenaspekte innerhalb der Automobilwirtschaft wurden Lösungsräume aufgezeigt sowie Handlungsempfehlungen formuliert. Hierbei wird deutlich, dass vor allem eine abgestimmte Zielstellung für die PCF-Erstellung notwendig ist, da Methodenentscheidungen von dieser erheblich beeinflusst werden. Zudem muss die Frage gestellt werden, ob und inwieweit transformatorische Anreizwirkungen in die Methodik zur THG-Bilanzierung Eingang finden sollten.
| Year of publication: |
März 2025
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|---|---|
| Authors: | Sünkel, Jörn ; Kemper, Marina ; Mundt, Juliane ; Nassen, Janett ; Jonas, Christian |
| Institutions: | Deutschland / Umweltbundesamt (issuing body, commission) |
| Publisher: |
Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt |
| Subject: | Automobilindustrie | Dekarbonisierung | Wertschöpfungskette | Product Carbon Footprint |
| Description of contents: | Description [umweltbundesamt.de] |
Saved in:
| Extent: | 1 Online-Ressource (125 Seiten, 3,96 MB) |
|---|---|
| Series: | Climate change. - Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, ISSN 1862-4359, ZDB-ID 2274175-6. - Vol. 2025, 9 |
| Type of publication: | Book / Working Paper |
| Type of publication (narrower categories): | Forschungsbericht ; Graue Literatur ; Non-commercial literature |
| Language: | German |
| Notes: | Abschlussdatum: November 2024 Literaturverzeichnis: Seite 118-125 Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch |
| Classification: | Umweltforschung, Umweltschutz: Allgemeines ; Umweltbelastung durch Industrie, Bergbau und Energieerzeugung |
| Source: | ECONIS - Online Catalogue of the ZBW |
Persistent link: https://www.econbiz.de/10015420379