Wieder einmal steht die gesetzliche Rentenversicherung im Fokus der Politik und des öffentlichen Interesses. Reformen sind nicht nur wegen des demografischen Wandels, sondern auch wegen der gesamtwirtschaftlichen Lage und der in den letzten Jahren getroffenen teuren Fehlentscheidungen der Politik notwendig. Die jetzige Koalition hat mit der Haltelinie bis 2031 und der nochmaligen Verlängerung der "Mütterrente" die Rentenfinanzen zusätzlich milliardenschwer belastet. Gleichzeitig hat sie eine Reformkommission eingesetzt, die mit anderen Maßnahmen die Rentenversicherung wieder zukunftsfest machen soll. Täglich gibt es neue Vorschläge. Der Beitrag von Axel Börsch-Supan und Frank Ruland lotet aus volkswirtschaftlicher und juristischer Sicht aus, welche davon der Rentenpolitik tatsächlich zur Verfügung stehen.