Es wird ein sinnvoll gestaltetes Performancemaß zur Reihung von Wertpa-pierfonds entwickelt, das auf Erwartungswert-Risiko-Präferenzen beruht. Zu diesem Zweck wird alsRisikokomponente das in Gürtler (2001) präsentierte sogenannte duale Risiko den Präferenzenzugrunde gelegt, das eine verallgemeinerte Version des von Steiner/Meyer-Bullerdiek/Spanderen(1996) diskutierten Gini-Differenzmittelwerts darstellt. Darüber hinaus werden verallgemeinerte Vari-anten der klassischen Performancemaße von Treynor (1965), Sharpe (1966) und Jensen (1968) herge-leitet, wobei diesen Maßen ein konkreter Anwendungsbereich zugeordnet werden kann. Ferner werdendie theoretisch entwickelten Maße einer empirischen Studie für die Reihung von deutschen Aktien-fonds zugrunde gelegt.