Die Qualität von Entscheidungen einer Gruppe mit heterogenen Zielen wird aus Sicht einer gewinnorientierten Instanz untersucht. Dazu erfolgt eine Modellierung des Gruppenentscheidungsprozesses einschließlich Interaktion und Abstimmung mit statistischen und spieltheoretischen Hilfsmitteln (Harsanyi/Selten). Mit einem Simulationsmodell können die Bedeutung von persönlichen Interessen, Qualifikation, Gruppengröße, strategischem Verhalten, Risikoaversion und Konformität quantifiziert werden. Trade offs von Gruppeneigenschaften wie Qualifikation und Zielkonflikt und Implikationen für die Entscheidungsdelegation werden diskutiert. Wichtige Ergebnisse: Die mittlere Qualität verbessert sich durch strategisches Verhalten der Mitglieder, und es lassen sich situativ optimale Gruppengrößen ermitteln.