Summary: In Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise haben zahlreiche europäische Regierungen ihre Ausgaben für Gesundheitsleistungen zurückgefahren. Angesichts wachsender Arbeitslosigkeit, finanzieller Belastungen und rückläufiger Eigenvorsorge steigt indes der Bedarf an bestimmten Gesundheitsleistungen, während gleichzeitig durch den Rückgang der verfügbaren Einkommen für zahlreiche Haushalte in der EU der Zugang zur Gesundheitsversorgung schwieriger geworden ist. Der Bericht macht deutlich, welche Bevölkerungsgruppen infolge der Krise in besonderem Maße vor Schwierigkeiten beim Zugang zur Gesundheitsversorgung stehen; darunter sind auch neu hinzugekommene Gruppen, die bisher von den politischen Entscheidungsträgern weitestgehend vernachlässigt wurden. Der Bericht enthält eine Reihe von Empfehlungen für die Politik, darunter die Empfehlung, Auffangmaßnahmen mit politischen Reformen zu koppeln, und den Vorschlag, dass politische Entscheidungsträger und Gesundheitsdienstleister die Reaktionen auf die Krise auf den Prüfstand stellen, sobald der finanzielle Druck auf die EU‑Mitgliedstaaten nachlässt.
Physical Description: 2 Seiten p.
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